Spitzenidee: Xing wirbt mit aus dem Fenster springenden Menschen

Screenshot des Games via www.finanz-journal.at

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Das war wohl ein Eigentor: Heute morgen erreichte mich via Twitter ein Link zu einem Viral von Xing, mit dem die Hamburger wohl neue Mitglieder werben wollen - “Save the Sacked”. Dabei stürzten sich grade frisch gefeuerte Arbeitnehmer aus einem Hochhaus - und der Spieler konnte sie mit einem Fallschirm retten. Das letzte Mal, dass ich Menschen mit Anzügen in Scharen aus einem Hochhaus springen sah, war bei 9/11 - das war meine erste Assoziation bei dem Spiel. Und mich wundert es, dass dies bei Xing offensichtlich niemandem auffiel. Ganz abgesehen davon, dass die Assoziationskette “Jobverlust - Hochhaus - Springen” eigentlich grundsätzlich keine gute Idee für das Viral eines Unternehmens ist. Daher darf einem Unternehmen wie Xing sowas einfach nicht passieren.

Und siehe da: Nachdem sich die Beschwerden über das Spiel offenbar häuften, nahm Xing das Spiel klammheimlich und ohne Kommentar ganz schnell wieder aus dem Netz. Etwas später kam dann auch ein Statement:

Das Spiel “habe ungewollte „Irritationen“ hervorgerufen, so Xing-Sprecher Thorsten Vespermann gegenüber HORIZONT.NET. Die in dem Spiel eingesetzten „Metaphern“ seien offenbar nicht von allen allen Nutzern verstanden worden.”

Lieber Thorsten Vespermann, die von euch bemühten “Metaphern” waren nicht besonders schwer zu verstehen - sie waren nur ganz einfach dämlich. Game Over. Oder um digitalpublic.de zu fazitieren: “garbage in - garbage out”.

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